Home > Reha Golfsport – Jugendgolfprojekte “Inklusion”

PowergolferGolfsport für Kids und Jugendliche mit und ohne Handicap.

Für Kids und Jugendliche mit Behinderung oder chronischer Erkrankung gibt es unterschiedliche Projekte um den Golfsport kennenzulernen.

Bei Jugendlichen ist Spaß ein entscheidender Faktor für den Erfolg der Sportausübung. Das gilt insbesondere für diejenigen, die im Rollstuhl sitzen und deshalb manche Sportarten nicht ausüben können.

Damit auch ein Handicap, wie zum Beispiel eine Querschnittlähmung kein Hindernis darstellt, gibt es spezielle geländegängige Power-Golfer. Mit dessen Hilfe kann sich ein mobilitäts – eingeschränkter Jugendlicher elektonisch in die Golf-Abschlagposition aufrichten lassen.

 

Innovative Jugend – und Kindergolfprojekte vorgestellt aus den Bundesländern.

Wappen HamburgGolf an der Stadtteilschule “Am Heidberg” in Hamburg – Projektleiter Johannes Stief

Projekte in HamburgSeit Sommer 2011 gibt es eine eigene Golfklasse an der Stadteilschule am Heidberg. Diese setzt sich zur einen Hälfte aus Kindern, die bereits Golf spielen, und talentierten Sportlern zusammen und zum anderen Teil aus einer ganz normal zusammengesetzten Klasse.

Folglich ist es keine Voraussetzung, schon Golf spielen zu können, um in diese Klasse zu kommen. Wer jedoch in die Golfklasse möchte, muss zuvor an einem Eignungstest teilnehmen. Durch die gemischte Zusammensetzung der Klasse soll der Schwerpunkt nicht nur auf der Talentförderung liegen, sondern auch einen integrativen Aspekt beinhalten, bei dem speziell Kinder mit Förderbedarf durch das Golfen besser integriert und gefördert werden. Das ist gelebte Inklusion….

In der Golfklasse sollen im Laufe eines Schuljahres nicht nur Technik, Regeln und Verhalten auf dem Golfplatz geschult und erlernt werden, sondern es soll auch das soziale Miteinander der Kinder untereinander gestärkt werden. Dabei findet im Wechsel alle zwei Wochen das Training auf dem Golfplatz oder auf der dem Schulgelände zugehörigen Drivingrange statt.

Dies alles geschieht in enger Kooperation mit dem Hamburger Golfverband, der dieses Projekt nicht nur großzügig finanziell unterstützt, sondern auch die Kosten für Transfer, Trainer und Material übernimmt. Außerdem arbeiten wir mit dem Treudelberger Golfclub zusammen, der uns sein Trainingsgelände zu Verfügung stellt. Trainiert werden die Schülerinnen und Schüler dabei von gut ausgebildeten und qualifizierten Golftrainern.

Somit bietet sich bietet sich den Kindern der Golfklasse nicht nur die Chance, auch während der Schulzeit Golf zu spielen, sondern auch ohne weitere Kosten unter besten Bedingungen zu trainieren.

In der 5. Klasse haben die Schülerinnen und Schüler insgesamt fünf Stunden Sport. Davon Sind zwei Stunden rein spezifischer Golfunterricht, eine Sportstunde allgemein hinführender Golfunterricht (allgemeine Fitness- und Koordinationsübungen) und zwei Stunden Sport nach Lehrplan. Zu Beginn liegt der Schwerpunkt auf der allgemeinen koordinativen Schulung der technischen Grundfertigkeiten und dem Erlernen der Regeln. Dabei wird in Trainingseinheiten auch auf ähnliche Rückschlagspiele (Hockey, Tennis etc.) zur Verbesserung der Koordination und Motorik zurückgegriffen und versucht, viel spielerisch zu arbeiten. Ziel ist es, nach der 5. Klasse das Golfabzeichen in Bronze und nach dem 6. Schuljahr das Abzeichen in Silber abzulegen, was der Platzreife für Kinder entspricht.

In den Klassen 7 und 8 geht das Golfen in den Wahlpflichtbereich über. Das bedeutet, dass Schülerinnen und Schüler, die Spaß am Golfen haben und ein entsprechendes Niveau erreichen konnten, Golf als zweistündiges Pflichtfach wählen können. In diesem Wahlpflichtkurs erhalten sie dann eine Zeugnisnote. Der Unterricht findet wöchentlich auf dem Golfplatz statt mit dem Ziel, das Golfspiel weiterhin zu verbessern und auf das Goldabzeichen hinzutrainieren. Die Kinder sollen schließlich an Jugend- und Schulturnieren und an „Jugend trainiert für Olympia“ teilnehmen.

Sie haben Fragen zum Golfprojekt an der Stadtteilschule?       e-mail        Homepage          Landkarte

 

 

Wappen NiedersachsenGolfclub Lilienthal e.V. “Club der Moorfrösche” – Projektleiter_in Carola Majewski, Ulrich Kütz

Golfclub Lilienthal e.V. Club der MoorfröscheUnter der Schirmherrschaft der Jugendtrainerin Carola Majewski und des Inklusionsbeauftragten Ulrich Kütz gründeten 19 Förderschüler mit Lehrern und Eltern den „Club der Moorfrösche“

Seit Jahren trainiert der Golfclub Lilienthal Förderschüler der Schule am Klosterplatz aus Osterholz und der Integrierten Gesamtschule aus Lilienthal in wöchentlichen Golf-AGs.

Um den Zusammenhalt der Schülerinnen und Schüler zu verbessern und ihnen auch die Möglichkeit zu geben, nach Beendigung ihrer Schulzeit weiterhin in gewohntem Umfeld den Golfsport im Club ausüben zu können, entstand die Idee, einen Club im Club zu gründen.

Am 2. Mai war es dann soweit. Unter der Schirmherrschaft der Jugendtrainerin Carola Majewski und des Inklusionsbeauftragten Ulrich Kütz gründeten 19 Förderschüler mit Lehrern und Eltern den „Club der Moorfrösche“ im Golfclub Lilienthal.

Der Club der Moorfrösche wird im Jahr zwei Turniere um den Moorfrosch-Pokal veranstalten. Zudem können alle Mitglieder am Pfingstmontag am Martin-Müller-Gedächtnis-Turnier in altersgemischten Spielgruppen teilnehmen.

Der Aktion-Mensch vielen Dank für die gewährte Unterstützung bei dieser Arbeit. Der Club hofft, diese Art der Begleitung von Jugendlichen mit „Handicap“ noch lange fortsetzen zu können und bemüht sich um überregionale Kontakte.

Sie haben Fragen zum Golfprojekt  “Club der Moorfrösche”?       e-mail        Homepage         Landkarte

 

 

Wappen Bayern“Handicap Stars” – Golfpark München Aschheim – Projektleiterin Elisabeth Höh

Ein spezieProjekte in Bayernlles Golfprojekt gebührt in der Jugendarbeit des Golfparks besonderer Beachtung, die „Handicap Stars“ im Golfpark München Aschheim. Seit dem Jahre 2004 wurde das Projekt-Golf als Therapie für behinderte Kinder – mit dem Ziel begonnen, die körperlichen Handicaps der Kids mit Hilfe des Golfspiels erträglicher zu machen.

Kinder mit unterschiedlichen Behinderungen nehmen dabei am Golftraining mit den gesunden, nicht behinderten Kindern teil. Der Erfolg ist so überwältigend, sowohl für die behinderten Kinder, deren Eltern, als auch aus Sicht der nicht behinderten Junioren, dass das Projekt zwischenzeitlich ein fester Bestandteil der Jugendarbeit geworden ist.

Leiterin des Projektes im Golfpark München Aschheim ist Proette Elizabeth Höh, die dieses Projekt seit Jahren enthustiastisch und mit grossem Erfolg forciert.

Auch Rollstuhlpatienten mit speziellem Golf Rollstuhl sind willkommen. Während ihres Studiums stellte Elisabeth Höh fest, wie wichtig und notwendig Sport und Bewegung für all diese oben erwähnten Bereiche sind. “Ich habe mich mit Herz und Seele dieser Aufgabe gewidmet und herausgefunden das Golf viel mehr bedeuten kann als nur einen kleinen weißen Ball zu bewegen” sagt Elisabeth Höh.

Auch in physiologischer Hinsicht ist Golf äußerst hilfreich. Kranke und behinderte Kinder können häufig nur durch mühsame und schmerzhafte Therapien und Gymnastik nachhaltige Verbesserungen erreichen. Im Golfspiel hingegen betreiben sie spielerisch therapeutische Übungen und trainieren quasi beiläufig Bewegungsabläufe, die ihnen sonst große Selbstdisziplin abverlangen. An frischer Luft und schöner Natur sind schmerzhafte und eintönige Übungen der Krankengymnastik schnell vergessen. Und selbst für stark sehbehinderte Kinder ist Golf geeignet. Denn der Ball ruht, der Spieler bestimmt die Aktion.

Sie haben Fragen zum Golfprojekt “Handicap Stars”?       e-mail        Homepage          Landkarte


Fragen zum Thema Golfen mit gesundheitlichen Handicaps?
Schreiben Sie uns gerne.