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Golf Lexikon – Fachbegriffe für Golfanfänger.


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  • Abschlag

    a) Der erste Schlag auf einem Loch

    b) Unter Regelaspekten: Die Fläche zwischen den Abschlagmarkierungen, rechtwinklig und zwei Schlägerlängen tief von der äußeren vordere Ecke der beiden Markierungen gemessen.

    c) Nach dem DGV-Vorgabensystem: Ein Bereich von maximal 10 Meter vor dem Messpunkt bis maximal 10 Meter hinter dem Messpunkt.

    d) Aus Sicht des Greenkeepers: Die ebene Fläche, die dazu gebaut wurde, die Abschlagmarkierungen zu setzen.

  • All Square

    So wird der Gleichstand nach Ende der Runde im Lochspiel bezeichnet, ein Gleichstand auf der Runde heißt nur „square“.

  • Annäherung

    Dieses sind die wichtigsten Schläge des ganzen Spiels – jene, mit denen man sich der Fahne annähert. Mit zwischenmenschlichen Beziehungen hat diese Annäherung rein gar nichts zu tun.

  • Ansprechen

    Der Ball ist angesprochen, sobald der Spieler Standposition eingenommen hat und den Schläger hinter dem Ball aufgesetzt hat

  • Ansprechposition

    Ihre Köperhaltung in Relation zum Ball, bevor Sie den Schwung beginnen.

  • Ass

    Das Spielen einer Spielbahn mit nur einem Schlag vom Tee bis ins Loch, auch Hole-in-One genannt.

  • Aus Ball

    Schlägt ein Golfer seinen Ball ins Aus, im Englischen als “out of bounds” (auch „OB“) bezeichnet, muss er von derselben Stelle einen neuen Ball spielen und zieht sich zusätzlich einen Strafschlag zu. Weiße Pfosten oder Zäune zeigen meist die Aus-Grenze an.

  • Back Nine

    Die zweiten neun Löcher eines Platzes.

  • Backspin

    Jeder Ball erhält durch den Schlag einen gewissen Rückwärtsdrall – den ‘backspin’ -, der das Flugverhalten ganz entscheidend beeinflusst. Der Backspin wird zunächst durch die Schräge der Schlagfläche des Schlägerkopfes Loft ausgelöst, und durch die darin befindlichen Rillen Grooves noch erhöht. Besonders erkennbar ist der Backspin, wenn ein Ball mit einem kurzen Eisen aufs Grün gespielt wird und nicht nur ‘tot’ liegen bleibt, sondern sogar noch ein Stück zurückrollt.

  • Bag

    Die Golftasche ist eine transportable Aufbewahrungsmöglichkeit für Golfschläger. Es gibt tragbare Golfbags (Carrybags), die um die Schulter getragen werden, und die teils mit flachen Böden oder Stützen zum Hinstellen versehen sind, und Cartbags, die dazu gedacht sind, auf einem kleinen schiebbaren Wagen (Trolley) montiert zu werden.

  • Ball im Spiel

    Ein Ball ist im Spiel, sobald der Spieler auf dem Abschlag einen Schlag ausgeführt hat. Er bleibt im Spiel, bis er eingelocht ist, es sei denn, er sei verloren, Aus oder aufgenommen oder durch einen anderen Ball ersetzt worden, gleich ob dies erlaubt ist oder nicht; ein solcher Ball wird Ball im Spiel.

  • Belehrung

    Erbitten oder erteilen Sie keine Ratschläge auf der Runde: andernfalls erhalten Sie 2 Strafschläge

  • Besserlegen

    Aufgrund schwieriger Witterungsverhältnisse, bei tiefem Boden oder zur Schonung des Bodens können Platzregeln erlassen werden, die ein Besserlegen des Balles erlauben – nie näher zur Fahne. In den meisten Fällen gibt man eine Scorekarten-Breite als Entfernung für das Besserlegen an. Selbstverständlich darf der Ball dabei gereinigt werden. s. Ziffer 9 DGV Vorgabensystem

  • Bestball

    Wettspiel, bei dem ein Spieler gegen den besten Ball einer Partie mit zwei oder drei Spielern spielt. Jeder Spieler spielt seinen eigenen Ball.

  • Bewegen

    Bewegt ist der Ball nur, wenn er seine Lage verändert

  • Birdie

    Lochergebnis ein Schlag unter Par, also beispielsweise auf einem Par-4-Loch eine 3.

  • Blatt

    Die Schlagfläche eines Schlägerkopfes.

  • Blindes Loch

    So bezeichnet man eine Spielbahn, bei der am Abschlag die Fahne nicht zu sehen ist, weil sie hinter Bäumen oder einem Hügel verdeckt ist. Natürlich kann man auch auf einer geraden Bahn zu ‘blinden Schlägen’ kommen, wenn der Ball in einer Lage ist, von der aus das Loch nicht zu sehen ist.

  • Bogey

    Lochergebnis ein Schlag über Par, also beispielsweise auf einem Par-3-Loch eine 4. Entsprechend gibt es auch noch den Doppel-Bogey (zwei über Par) oder gar den Triple-Bogey (drei über Par).

  • Break

    Kurve, die der Ball auf dem Grün beschreibt, wenn dieses nicht eben ist.

  • Brutto

    Mit diesem Begriff bezeichnet man die Schlagzahl, welche für das jeweilige Loch und über 18 Löcher gemacht wird. Nach Abzug der Vorgabe wird ein Nettoergebnis daraus.

  • Bunker

    Künstlich angelegtes (Sand-)Hindernis – meist rund um das Grün.

  • Caddie

    Im Idealfall ein konditionsstarker Butler, der die Schläger schleppt. In Amerika wird Caddie mit einem ‘y’ (also caddy) geschrieben. Warum das so ist, kann kein Mensch sagen. Auf Englisch ist ein ‘caddy’ ein ‘Teetöpfchen’.

  • Cart

    Motorisiertes Gefährt, das Golfer benutzen, um eine Runde zu spielen.

  • Chippen

    Ein außerhalb des Greens gespielter Annäherungsschlag an die Fahne, der mehr rollt als fliegt

  • Club

    Selbst Nichtgolfer wissen, dass damit ein ganz schlichter Verein gemeint ist – und schließlich ist ein Golfclub auch ein Sportverein. Was Nichtgolfer allerdings nicht wissen, ist die Tatsache, dass man in der englischen Golfsprache mit ‘clubs’ auch die Schläger bezeichnet.

  • Clubvorgabe

    Vorgabe im Bereich von Hcp 54-37, ab Hcp 45 ist der Spieler berechtigt, an Wettspielen des Heimatvereins in der Vorgabenklasse 5 (29-36) teilzunehmen

  • Course Rating

    Beschreibt den Schwierigkeitsgrad eines Golfplatzes für einen Handicap Null Spieler unter normalen Platz- und Wetterbedingung.

    Beschreibt das PAR einer Spielbahn nur seine Länge, wird beim Course Rating auch z.B. die Breite der Bahnen, Anzahl der Hindernisse, Größe der Greens, Höhenunterschiede, Anzahl der Bunker etc. mit in die Bewertung einfließen.

    Ebenfalls werden in diesem System die individuellen Spielstärken der Golfer berücksichtig.

    Bis dato bestand das Problem, Vorgaben, die auf verschiedenen Plätzen erzielt wurden, nicht direkt vergleichen zu können (z.B., Spieler A erspielte sein Hcp -54 auf einem sehr hügeligen Platz und Spieler B erspielte sein Hcp -54 auf einem sehr flachen Platz). Ein mittelschwerer Platz erhält nun den sog. Slope-Wert 113, ein sehr leichter Platz 55 und ein sehr schwieriger Platz 155.

    Spielt jemand z. B. auf seinem Heimatplatz mit einem Slope von 113 Hcp -10, und spielt er nun auf einem Platz mit Slope-Wert 137, so ändert sich seine Vorgabe für diesen Platz auf Hcp -13.

  • Cut

    Bei den großen Turnieren werden drei oder vier Runden gespielt. Es wird dabei vorab festgelegt, dass nach zwei Runden nur eine bestimmte Anzahl Spieler weiter spielen darf. Die Anzahl wird üblicherweise auf 40 bis 60 Spieler und alle mit gleichen Ergebnissen begrenzt, so dass am Schlusstag bereits relativ früh eine Siegerehrung erfolgen kann. Ein Grund für einen Cut kann auch sein, dass am Tag nach dem Cut 36 Löcher gespielt werden sollen, was aus Zeitgründen nur einer geringeren Anzahl Spieler möglich ist.

  • DGV

    Deutscher Golf Verband e.V. : Dachverband des Golfsports in Deutschland, zuständig für die Einhaltung der Regeln, Anwendung des Vorgabensystems und des Course Ratings. Mitglied im DGV sind nur Golfanlagen, aber keine einzelnen Spieler.

  • Dimple

    Bezeichnung für kleine Grübchen, die sich auf der Oberfläche des Balls befinden. Die Anzahl, die Form und die Anordnung der Dimples beeinflussen ganz entscheidend die aerodynamischen Eigenschaften des Balls.

  • Divot

    Rasenstücke, die beim Golfschwung aus dem Boden geschlagen werden. Die Etikette verlangt, dass man sie sorgsam aufsammelt, wieder einsetzt und festtritt.

  • Dogleg

    (deutsch Hundebein) Spielbahnen, die nach links oder rechts abgeknickt sind, werden als ‘dogleg’ bezeichnet. Meistens ist der Knick und damit auch die Sicht auf das Grün erst nach einem guten Drive erreicht.

  • Doppelbogey

    Ergebnis mit zwei Schlägen über Par an einem Loch.

  • Draw

    Ball startet gerade und fliegt zum Schluß leicht nach links

  • Drive

    Jeder Schlag vom Tee wird als Drive bezeichnet – es muss dabei nicht unbedingt der Driver verwendet werden.

  • Driver

    Der Schläger mit dem längsten Schaft ist das Holz 1, auch Driver genannt. Der Driver wird fast ausschließlich beim Abschlag vom Tee verwendet.

  • Driving Range

    Übungsgelände zum Erlernen der langen Schläge und zum Üben oder Aufwärmen vor der Runde. Gerade Golf-Einsteiger verbringen hier viel Zeit, um ihre Technik zu trainieren.

  • Droppen

    Ein Fallenlassen des Balles nach den Golfregeln, mit in Schulterhöhe ausgestrecktem Arm.

  • Eagle

    (deutsch Adler) Man spricht von einem Eagle, wenn man ein Loch ‘zwei unter Par’ gespielt hat – also z.B. ein Par-5-Loch in drei Schlägen. Bei allen Ergebnissen, die unter Par liegen, haben sich Begriffe aus der Vogelwelt eingebürgert.

  • Ehre

    heißt, vom nächsten Abschlag als Erster abschlagen zu dürfen; teilweise ist dies eine zweifelhafte Ehre, weil der nachfolgende Spieler mit subtiler Genauigkeit beobachten kann, wie Windrichtung und Flugbahn die Ballgeschwindigkeit verändern. Er kann seinen Schlag dann mit einiger Übung ausrichten.

  • Eisen

    Der komplette Schlägersatz der Eisen ist durchnummeriert von 1 bis 9 zzgl. Pitching Wedge und Sandwedge. Die Eisen unterscheiden sich zum einen durch die Länge ihrer Schäfte, zum anderen durch seinen Loft (Neigung der Schlagfläche). Den geringsten Loft haben die langen Eisen – den größten Loft schließlich das Wedge.

  • Etikette

    Zur Etikette dieses Spiels gehören Richtlinien zur Sicherheit und Rücksichtnahme auf dem Platz, zum Vorrecht auf dem Platz und zur Schonung des Platzes. Schwerwiegende Verstöße gegen die Etikette können mit Disqualifikation bestraft werden (Regel 33-7).

  • Extra Löcher

    Zusätzliche Löcher für ein Stechen, die nach Beendigung eines Wettspiels gespielt werden, um einen Sieger zu ermitteln, wenn das Ergebnis Gleichstand war.

  • Fade

    Ball startet gerade und fliegt zum Schluß leicht nach rechts

  • Fahnenstange

    Putten Sie auf dem Green gegen die Fahnenstange, erhalten Sie 2 Strafschläge. Deswegen, sobald der Ball auf dem Green liegt, die Fahne herausnehmen und am nächstgelegenen Ort des Vorgreens ablegen.

  • Fairway

    Die Spielbahn zwischen Abschlag und Grün mit kurz geschnittenem Rasen.

  • Fett

    Ein ‘fett’ getroffener Ball hat zu viel Boden mitgenommen und hinterlässt ein tiefes Divot. Der Ball erhält nur wenig Spin und erreicht selbstverständlich auch nicht die gewünschte Weite.

  • Flight

    (sprich Fleit) Umgangssprachlich benutzter falscher Ausdruck für eine Spielergruppe. Eine Spielergruppe besteht aus mindestens zwei, aber nie mehr als vier Spielern. Im englischen Sprachgebrauch ist ein Flight eine Wertungsklasse im Wettspiel oder die Gruppen von 8 Spielern oder Mannschaften, die im Lochspiel gegeneinander antreten. Ein großer Vorteil des Golfsports ist, dass Spieler mit unterschiedlichen Spielstärken, also auch ein Profi und ein Golf-Einsteiger miteinander spielen können.

  • Fore

    International üblicher Warnruf bei Gefahr durch fehlgeschlagene Bälle auf dem Golfplatz.

  • Foursomes

    Wettspielform, bei der ein Team aus zwei Spieler mit einem Ball spielt. Dabei wechseln sich die Spieler mit dem Schlagen ab, was diese Form zu einer beliebten Wettkampfform macht.

  • Golf

    Eine faire Sportart, die zu erlernen größte Schwierigkeiten nach sich zieht. Im Altniederländischen wurde die Sportart ‘Kolven’ betrieben, so dass der Name Golf daher entstanden sein mag.

  • Golfball

    Der Golfball hat einen Durchmesser von mindestens 42.67 Millimeter und wiegt höchstens 45,93 Gramm

  • Golftasche

    Die Tasche (Bag), in der Schläger und andere Ausrüstung um den Platz transportiert werden.

  • Golfwagen

    Ein zweirädriger Karren, auf dem die Golftasche transportiert wird, auch Trolley genannt.

  • Greenfee

    Die zu entrichtende Gebühr für das Spielen auf einem fremden Golfplatz.

  • Greenkeeper

    Der für die Platzpflege verantwortliche Mitarbeiter einer Golfanlage.

  • Grün lesen

    Das Grün zu lesen heisst, die Bodendellen genau zu erfassen und den Ball durch einen gezielten Schlag auf die Reise zu schicken, damit er möglichst in einer bewusst gespielten Kurve das Loch erreicht.

  • Grün/Green

    Eine für das Putten besonders hergerichtete Fläche, in die an wechselnden Stellen das Loch gesetzt wird.

  • Handicap

    siehe Eintrag Vorgabe

  • Hole in One

    Das Spielen einer Spielbahn mit nur einem Schlag vom Abschlag bis ins Loch (vgl. Ass).

  • Holz

    Als Hölzer bezeichnet man die Schläger mit dem größeren Schlägerkopf, die im allgemeinen für die weiteren Schläge Verwendung finden. Das Holz 1 wird auch als Driver bezeichnet, da man es fast ausschließlich für den Drive beim Abschlag vom Tee benutzt.

  • Kakao

    Äußerst umgangssprachlicher Begriff für eine schlechte Lage des Balls im tiefen Rough.

  • Kurzes Spiel

    Das kurze Spiel wird für einen guten Score immer notwendig sein und sollte vom Anfänger besonders intensiv auch mit Golflehrern geübt werden. Meistens wird das kurze Spiel, d.h. kurze Annäherungsschläge gegenüber den Abschlägen, sehr vernachlässigt.

  • Links

    Ein Ausdruck für Golf-Plätze, der von den schottischen Küsten-Kursen mit ihren typischen Dünen stammt. Man spricht von ‘Links’ oder ‘Links-Courses’. Ein Charakteristikum liegt darin, dass das neunte Loch am weitesten vom Clubhaus entfernt liegt – man spielt dort hinaus (out), und dann wieder hinein (in). Mit dem deutschen ‘links’ oder ‘rechts’ hat das nichts zu tun, sondern mit der Dünenlandschaft an der Küste, die ein „Link“ (ein Bindeglied) zwischen Land und Meer ist.

  • Lippe

    Bunker- oder Lochkante

  • Lochspiel

    Diese Wettspielart zählt nur die gewonnenen Löcher, nicht aber die einzelnen Schläge. Wenn ein Spieler also die ersten 10 Löcher gewinnt, ist ein Lochspiel schon zu Ende.

  • Markieren

    Die Position des Balles mit einem kleinen runden Objekt festhalten; meistens auf dem Grün.

  • Mitspieler

    Der oder die anderen Spieler in der eigenen Spielergruppe. Sie heißen im Zählspiel „Mitbewerber“ oder im Lochspiel „Gegner“. Im Vierer ist natürlich auch der Partner ein „Mitspieler“.

  • Mulligan

    Inoffizielle Regelung, beim ersten Abschlag kostenloser zweiter Versuch

  • Naturflächen / Biotope

    Extensiv gepflegte oder der natürlichen Entwicklung überlassene Flächen, in denen durch behördliche Auflagen (Naturschutz) nicht gespielt werden darf. Dies können Wiesen, Hecken oder Teichgebiete sein.

  • Nearest to the Pin

    Spezialwertung an einem Par-3-Loch. Gewinner ist der Spieler, dem es gelingt, seinen ersten Schlag am nächsten zur Fahne zu platzieren.

  • Netto

    Bruttoschlagzahl abzüglich der Vorgabeschläge ergibt das Nettoergebnis. Dient der besseren Vergleichbarkeit unterschiedlicher Spielstärken für einen fairen Wettbewerb und wird zur Ermittlung des Handicaps genutzt.

  • Neunzehntes Loch

    Eine gängige Redensart für das Clubhaus bzw. die Clubhaus-Bar. Ein Ort, an dem überhaupt nur erstklassige Schläge und Runden stattfinden. Treffen Sie sich nach Ihrem ersten Schnupperkurs mit anderen Golf-Einsteigern doch noch auf eine Erfrischung im Club-Haus und tauschen Ihre ersten Erfahrungen als Golf-Anfänger aus.

  • Par

    (Professional Average Result), vorgesehene Schlagzahl für ein Loch (Par 3, Par 4 oder Par 5 Löcher) oder eine Runde.

    Ein Par 72 Platz sollte mit 72 Schlägen gespielt werden, ein Par 4 Loch sollte mit zwei Grundschlägen und zwei Putts gespielt werden. Für die Festsetzung ist z.Zt. noch die Länge der Spielbahn(en) entscheidend.

    Ein Meisterschaftsplatz mit 18-Löcher weist 4 Par 3, 10 Par 4 und 4 Par 5-Löcher auf.

  • Pin

    Als Pin bezeichnet man den Stock, an dem die im Loch steckende Fahne befestigt ist. Wer den Ball ‘an den Pin’ schlägt, ist gut dran.

  • Pitch

    Kurzer Schlag, bei dem der Ball möglichst steil herabfällt, damit er nicht lange rollt, sondern sofort liegenbleibt.

  • Pitching Wedge

    Ein Schläger (Eisen) mit sehr starkem Loft, das dazu führt, dass der Ball steil steigt und steil fällt und möglichst wenig rollt. Wird besonders bei der Annäherung aus der unmittelbaren Nähe des Grün benutzt.

  • Pitchmarke

    Der auf dem Grün landende Ball hinterlässt vor allem in einem weichen Grün ein kleines Loch, das man als Pitchmarke bezeichnet. Es gehört zur Etikette, dieses Loch zu entfernen. Dazu gibt es eine Pitch-Gabel, die jeder Spielerei sich führen sollte, um den Boden für die anderen Spieler wieder ‚auszubeulen’.

  • Platz

    als Platz wird der gesamte Raum bezeichnet, in dem gespielt werden darf.

  • Platzregel

    Sogenannte Platzregeln werden von jedem Club entweder zeitweilig oder dauernd erlassen und sind für Gastspieler von besonderer Bedeutung, weil sie durch Kenntnis dieser Sonderregeln eventuell einige Schläge einsparen oder Strafschläge vermeiden können.

  • Platzreife

    Grundausbildung für den Golfplatz. Sie bescheinigt, daß Sie sich auf dem Golfplatz so verhalten können, daß Sicherheit und Spielgeschwindigkeit auf dem Golfplatz für alle Spieler erhalten bleiben.

  • Provisorischer Ball

    Provisorischer Ball ist ein Ball, für einen Ball gespielt wird, welcher außerhalb eines Wasserhindernisses verloren oder welcher Aus sein kann.

  • Putter

    Der Putt ist jener Schlag, der meistens auf dem grün mit dem Putter durchgeführt wird Der Ball fliegt nicht, sondern rollt.

  • Putting Green

    Das Übungsgrün mit mehreren Übungslöchern dient zum Üben des Puttens.

  • Puttlinie

    Das Übungsgrün mit mehreren Übungslöchern dient zum Üben des Puttens.

  • Rabbit

    Im Clubleben werden damit die Anfänger gemeint.

  • Rangefee

    Benutzungsgebühr für die Driving Range

  • Recovery

    Schlag aus einer schlechten Lage heraus.

  • Rough

    Das Rough wird in den Regeln nicht besonders definiert. Praktisch bezeichnet man alles, was außerhalb der Fairways oder Grüns liegt, als Rough (alle jene Flächen mit höherer Schnitthöhe als die Fairways).

  • Runde

    Unter einer Runde Golf versteht man normalerweise das Spielen von achtzehn Löchern. Auf einem Neun-Löcher-Platz ist das natürlich die Hälfte. Weitere Runden sind vom Neunzehnten Loch bekannt – sie haben aber kaum etwas mit der praktischen Ausübung des Spiels zu tun.

  • Ryder Cup

    In zweijährigem Rhythmus (in den ungeraden Jahren) stattfindendes Wettspiel zwischen USA und Europa. Das Wettspiel läuft über drei Tage. An den ersten beiden Tagen finden die Vierer statt (Zweiball und Vierball), am dritten Tag das Einzel-Lochspiel. Der Ryder ist sicherlich der populärste Mannschafts-Wettbewerb und eine besondere Auszeichnung für die besten Professionals. Der Gründer und Stifter des kleinen Goldpokals, Samuel Ryder (geb. 24. März 1858 in Preston/Lancashire – gestorben am 2. Januar 1936 in London), war durch eine einfache Idee zu einigem Wohlstand gelangt. Ryder wurde wahrscheinlich der erste Golf-Sponsor der Welt. 1926 fand in Wentworth ein Wettspiel zwischen Berufsspielern aus den USA und Großbritannien statt, das die Briten mit 13,5 zu 1,5 für sich entschieden. Samuel Ryder gab nachher für die Spieler beider Teams einen Champagner-Empfang, bei dem er vom britischen Kapitän George Duncan gefragt wurde, ob er nicht eine Trophäe stiften wolle, wenn daraus eine ständige Einrichtung werden würde. Der zierliche Golfpokal wurde von der Goldschmiede Mappin & Web zu einem Preis von 250 Pfund hergestellt. Derzeit ist der Ryder Cup in Besitz von Europa und steht im Hauptquartier der PGA European Tour in Wentworth.

  • Sandwedge

    Ein erst in den dreißiger Jahren von Gene Sarazen erfundener Schläger mit extrem starkem Loft und einer besonders geformten Sohle, der sich vor allem für die Schläge aus dem Sand eines Bunkers eignet. Der Schlägerkopf wird dabei unter dem Ball durch den Sand geführt, so dass der Ball steil herausgehoben wird und nach entsprechend kurzen Flug landet – möglichst auf dem Grün.

  • Schenker

    Den Putt, das Loch oder das Match an den Gegner abgeben.

  • Schwung / Swing

    (englisch swing) Damit ist der gesamte Bewegungsablauf beim Schlag eines Balles gemeint. Entscheidend bleibt, dass die Schlagfläche des Schlägerkopfes ‘square’ an den Ball gebracht wird und im Moment des Ballkontaktes ihre größte Geschwindigkeit erreicht; man kann davon ausgehen, dass es wahrscheinlich keine zwei Menschen gibt, die über genau den gleichen Schwung verfügen

  • Score

    (dt: Ergebnis) Der Score wird nach dem Spielen von jedem Loch in die entsprechende Spalte der Scorekarte (Zählkarte) eingetragen, so dass sich nach 18 Löchern leicht der Gesamt-Score addieren lässt.

  • Scorekarte

    Karte zum Eintragen der Spielergebnisse

  • Scramble

    jeder Spieler spielt vom Abschlag seinen Ball, der Kapitän bestimmt, von welchem Ball aus weitergespielt wird, alle anderen Spieler heben ihren Ball auf und spielen in Höhe des besten Balls ihren Ball wieder Richtung Fahne

  • SemiRough

    Liegt von der Schnittlänge her zwischen Fairway und dem Rough

  • Slice

    Ball beschreibt eine Kurve von links nach rechts

  • Slopewert

    Slope ist der relative Schwierigkeitsgrad eines Golfplatzes. Der Slope-Wert wird gerundet angegeben und kann zwischen 55 und 155 liegen.

  • Spielfolge

    Am ersten Abschlag abhängig von der Startliste. Oder der Spieler mit dem niedrigsten Hcp beginnt, an den weiteren Bahnen beginnt der Spieler (hat die “Ehre”), der an der letzten Bahn die wenigsten Schläge hatte

  • Spielvorgabe

    Sie wird vor einem Wettkampf errechnet und berücksichtigt im Gegensatz zur Stammvorgabe auch die Schwierigkeit des Platzes. Bei einem durchschnittlich schweren Platz kann sie der Stammvorgabe entsprechen, bei einem schweren Platz ist die Vorgabe höher.

  • Stableford

    Zählspielart, bei der nach Punkten gerechnet wird, die im Verhältnis zum Par des Lochs erzielt wurden, Anfängerspielmodus, Ball wird aufgenommen, wenn kein Punkt mehr erzielt werden kann, Gewinner ist der Spieler mit den meisten Punkten, ausgehend vom persönlichen Par des Spielers.

  • Startzeit

    Festgesetzter Zeitpunkt, zu dem abgeschlagen wird.

  • Tee

    Das Wort hat zwei Bedeutungen im Golf. Zunächst ist es der Abschlag, von der zu Beginn einer Spielbahn der erste Schlag vorgenommen wird. Es ist auch jener kleine Stift aus Holz oder Plastik, auf den man den Ball für den Abschlag legt.

  • Tee

    Abschlagsfläche an der Spielbahn als aber auch der Stift, auf dem der Ball beim Abschlag aufgesetzt werden darf

  • Tee

    Abschlagsfläche an der Spielbahn als aber auch der Stift, auf dem der Ball beim Abschlag aufgesetzt werden darf

  • Token

    Bedeutet im englischen tokenmoney = Ersatzgeld oder Notgeld. Token erhält man gegen Bargeld an der Rezeption eines Golfclubs und man verwendet sie am Golfballautomaten an der Drivingrange. Die meisten Golfballautomaten nehmen mitlerweile 1-Euro- oder 2-Euro-Münzen anstatt der Token.

  • Toppen

    Wenn der Ball im Treffmoment nicht genau, sondern ab der Mitte oder oberhalb getroffen wird, so entsteht daraus ein kurzer holpriger Schlag, der Ball ist ‘getoppt’. Der persönliche Ärger oder das Mitleid der Mitspieler ist dann meist sehr ergreifend.

  • Triple Bogey

    Der Tripie Bogey ist nichts weiter als drei Schläge über Par gespielt. Dieser nicht oft benutzte Ausdruck klingt aber fachmännischer, als wenn man schlechthin ‘Drei über Par’ sagt.

  • Trolley

    Der Wagen, mit dem man seine Golftasche transportiert.

  • Up and Down

    Den Ball aus einer beliebigen Lage rund ums Grün mit zwei Schlägen ins Loch zu bekommen.

  • Vierball

    Zwei Spieler spielen jeder einen Ball, von denen an jedem Loch der bessere gezählt wird.

  • Vorgabe

    Die deutsche Bezeichnung für Handicap; dient zur Vergleichbarkeit des Spielpotentials. Vielfach und fälschlich als Statussymbol angesehen, letztlich nur ein persönlicher „Rabatt“ auf das Bruttoergebnis des Spielers um ein Nettoergebnis errechnen zu können. Merksatz: Wer wirklich gut spielt, muss nicht allen Leuten von seiner guten Vorgabe erzählen.

  • Vorgrün

    Direkte Umgebung des Grüns, zumeist kürzer als das Fairway gemäht (ca. 6 bis 12 mm).

  • Wasserhindernis

    Geländevertiefung, die regelmäßig oder nur saisonbedingt Wasser enthält und die Spielbahn oder Teile davon begleitet.

  • Wedge

    Ein Schläger für Annäherungsschläge mit einem starken Loft, welcher hohe kurze Schläge ermöglicht.

  • Wettspiel

    Jedes Turnier und jedes Match ist im Golf ein Wettspiel. Die Regeln, unter denen es ausgetragen wird sind die weltweit identischen Regeln des Royal and Ancient Golf Club of St. Andrews’. Die örtliche Spielleitung kann im Rahmen der Golfregeln zusätzliche Platzregeln erlassen.

  • Wintergrün

    Grün, das vor allem im Winter angespielt wird, um das normale Grün zu schonen.

  • Zähler

    Zähler ist jemand, den die Spielleitung zum Aufschreiben der Schlagzahl eines Bewerbers im Zählspiel bestimmt hat. Er kann Mitbewerber sein. Er ist nicht Platzrichter.

  • Zählspiel

    Das heute überall geläufige Spiel, bei dem der Spieler mit der geringsten Schlagzahl gewonnen hat. Das Zählspiel wurde erst 1759 begonnen, natürlich in Schottland. Vorher trug man fast ausschließlich Lochspiele aus, bei denen man nachher die Zahl der gewonnen Löcher zählt.

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