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Therapeutischer Nutzen des Golfsports – neue Wege gehen!

Kaum jemand weiß, dass Golf der optimale Sport für Rehabilitation und eine sehr erfolgreiche Therapiemaßnahme sein kann. Reha Golfsport widmet sich genau diesem Ansatz und unterstützt beratend und sportlich Personen, Kliniken, Selbsthilfegruppen sowie Golfclubs, die die Schnittstelle zwischen Golf und gesundheitlicher Behinderung aktiv gestalten wollen.

Golf bietet gerade für Menschen mit Handicap eine Möglichkeit, Selbstwert- und Lebensgefühl zu steigern und die eigene Leistungsfähigkeit kennen zu lernen.

Der Golfsport fördert die Kondition, die Konzentrationsfähigkeit und das seelische Gleichgewicht. Golf ist Freizeit- und Therapiesport, der fortlaufend im Alltag ausgeübt werden kann, also keine kurzfristige Therapie.

• Schulung von Bewegungsabläufen
• Verbesserung der Haptik
• Training der Tiefensensibilität
• verbesserte Hand-Augen-Koordination
• mehr Stabilität und Kraft im Alltag
• Steigerung der Aufmerksamkeit und Wahrnehmung
• verstärken der Konzentrationsfähigkeit
• Stresstoleranz steigern
• Fokussierung auf Wesentliches


Golf ist ideal geeignet für Erwachsene, Jugendliche und Kinder mit folgenden chronischen Erkrankungen:

  • Herz,- Kreislauferkrankungen
  • Schlaganfall
  • MS-Multiple Sklerose
  • Rheuma
  • Krebs

Die Suche nach einer ausführbaren Sportart mit dem gesundheitlichen Handicap.

Die Mehrzahl der Betroffenen mit chronischen Erkrankungen sind auf der Suche nach einer Sportart, die den erkrankten Körper nicht zu sehr belastet.

Gleichzeitig soll die Sportart aber viel Bewegung und Entspannung bieten, Erlebnisse vermitteln und nette menschliche Kontakte hervorbringen.

Die Lösung heißt: Golf spielen und gleichzeitig dabei die Gesundheit und Psyche verbessern!

Flüssige Schwung-Bewegungen, Rhythmik und Balance, Konzentration und Steigerung des Koordinationsvermögens sind Qualitäten, die den Golfsport auszeichnen – und das alles in freier Natur, schöner Umgebung und ohne jede Hektik

Die Pulsfrequenz kann beim Golfspiel Werte von bis zu 150 Schlägen pro Minute erreichen, im Durchschnitt liegt sie bei etwa 105 – 110 Schlägen pro Minute.

Die Sauerstoffaufnahme steigt während eines Spiels auf das 2 bis 4-fache. Der Cholesterinspiegel kann nach 18 Löchern um durchschnittlich bis zu 15 % und das Körpergewicht bis zu 1 kg reduziert wird.

golf-549230_1280Bitte beachten – Grundsätzlich muss nach und während einer behandlungsbedürftigen Erkrankung oder nach einer Operation mit dem behandelnden Arzt über eine körperliche Belastung gesprochen werden.

 

1. Golf bei Herz-, Kreislauferkrankungen
Bei stabilem kardialen Befund und beschwerdefreier Leistungsfähigkeit, von ca. mehr als 1 W/kg Körpergewicht, ist bei ergänzendem Kardiosport Golfspielen durchaus möglich. Wenn der Bluthochdruck stabil eingestellt ist, kann das Golfspielen als körperliche geringe Belastung durchgeführt werden.

2. Golf nach Schlaganfall
a. Schlaganfall-Betroffene sollen beim gemeinsamen Golfspiel mit dem Lebenspartner, anderen Betroffenen aber auch mit gesunden Mitspielern die gesellschaftliche und private Isolation überwinden, in die sie durch den Schlaganfall häufig geraten sind. Durch das gemeinsame Erlernen der Bewegungsabläufe und die Freude am Spiel soll die Lebensqualität der Schlaganfall-Betroffenen gesteigert werden.

b. Durch die wesentliche Verbesserung und Erhaltung der koordinativen und konditionellen
Fähigkeiten soll die langfristige Rehabilitation von Schlaganfall-Betroffenen unterstützt werden. Bei allen Tätigkeiten wird besonderes Augenmerk auf den spielerischen Aspekt gerichtet, um jede Art von Wettkampfsituation, die leicht zur Überforderung einzelner Teilnehmer führen könnte, zu vermeiden.

c. Fragt man nach den wichtigsten, erfolgsbestimmenden Faktoren des Golfsports für Schlaganfallpatienten, stellt man fest, dass zu diesen insbesondere die Konzentrationsfähigkeit und Körperkontrolle gehören.

3. Golf bei Multiple Sklerose und Krebs
Golfspielen ist für Krebs und MS Patienten gut möglich, denn sie bringen neben dem Laufen in freiem Gelände bei frischer Luft sowohl die Arm-, Hand-, Bein- und Rückenmuskulatur zum Einsatz. Darüber hinaus ist durch äußerste Konzentration auf das Spiel die Koordination der Bewegungsabläufe von extremer Bedeutung.


Unsere Golf- und Gesundheitspartner.