Inklusion braucht Aktion im Golfsport und Golfplätze, die die Schnittstelle zwischen Golf und Menschen mit gesundheitlichen Handicaps aktiv gestalten wollen….

Einfach mal den besten Freund und Helfer mit auf die Runde nehmen. Oftmals ein strittiges Thema unter Golfern sind Hunde auf dem Golfplatz.
Ein wichtiger Schritt um nicht nur Hundefreunden die Möglichkeit zu geben, Ihren vierbeinigen Freund mit auf die Runde zu nehmen und nicht im Auto lassen zu müssen. Schon gar nicht bei sommerlichen Temperaturen.

Ein „wesentlicher“ aber meistens unbekannter Aspekt ist es, Menschen mit gesundheitlichen Handicaps die Möglichkeit zu geben, mit ihrem sogenannten Assistenzhund den Golfsport gemeinsam ausüben zu können.

Diese Menschen freuen sich natürlich besonders darüber, ihren Sport gemeinsam mit der täglich helfenden „Fellnase“ auszuüben, da es sich oftmals auch um eine Sicherheitsfunktion für den betreffenden Menschen handelt.

Die häufigste und bekannteste Form von Assistenzhunden sind natürlich Blindenführhunde. Daneben gibt es aber auch und das wissen die wenigsten, beispielsweise auch Diabetikerwarnhunde, Gehörlosenhunde, Epilepsiehunde und Kombinationshunde.

Diabetikerwarnhunde sind z.B. Assistenzhunde, die gefährliche Schwankungen des Blutzuckerspiegels bei Diabetikern erkennen können. Sie sind speziell darauf trainiert, dem Diabetiker eine Unterzuckerung oder Überzuckerung durch ein erlerntes Verhalten anzuzeigen.

Sie lernen sogar, den Diabetiker sowie Angehörige bei nächtlichen Unterzuckerungen zu wecken und grundsätzlich in einem Notfall Hilfe zu holen.
Golf bietet gerade für Menschen mit Handicap eine Möglichkeit, Selbstwert- und Lebensgefühl zu steigern und die eigene Leistungsfähigkeit gezielt kennen zu lernen.