Strategien für die Eigenmotivation.

Heinrich Heyne

REHA Golfsport Coach - REHA recabic Coach Zert. Schlaganfall Mentor
Sich selbst zu motivieren ist gar nicht so schwer.

Sport bietet gerade für Menschen eine Möglichkeit, Selbstwert- und Lebensgefühl zu steigern und die eigene Leistungsfähigkeit kennen zu lernen. Er fördert die Kondition, die Konzentrationsfähigkeit und das seelische Gleichgewicht. In fünf Etappen besiegen Sie Ihren inneren Schweinehund ganz einfach. 

1. Etappe: Ziele und Wege finden.

Am Anfang steht der innere Dialog. Finden Sie heraus, was Sie erreichen wollen. Nehmen Sie sich Zeit, darüber nachzudenken, wo Sie stehen und wohin Sie wollen. Was wollen Sie erreichen? Wie wollen Sie sich am Ende des Weges fühlen?

2. Etappe: Erkennen Sie Ihre persönlichen Ressourcen.

Um sich selbst zu motivieren, müssen Sie davon überzeugt sein, dass Sie die Herausforderungen bewältigen können. Eigeninitiative, Durchhaltevermögen und Zielorientierung – das sind Eigenschaften, die dabei helfen. Aber auch wenn Sie sich lieber treiben lassen, können Sie Kraftquellen finden. Suchen Sie Menschen, die Sie ermutigen und Ihr Vorhaben unterstützen. Machen Sie sich klar, wo Ihre inneren Stärken liegen.

3. Etappe: Motivieren Sie sich selbst

Motivation beginnt damit, dass Sie ernsthaft abwägen, was Ihnen die gesündere Lebensweise bringt und was sie Sie kostet. Können Sie sich davon überzeugen, dass der Nutzen für Sie höher ist als der Aufwand, haben Sie eine gute Startposition.

Wollen Sie zum Beispiel etwas für Ihre Gesundheit tun, damit Sie Ihre Krankheit besser bewältigen, Folgekrankheiten vermeiden und Ihre Lebensqualität verbessern können? Machen Sie sich klar, was die Effekte von ausreichend Bewegung und gesunder Ernährung sein werden. Sie kommen zum Beispiel besser die Treppe hoch, brauchen weniger Medikamente und werden leistungsfähiger. Sie passen endlich wieder in Ihre Lieblingshose, haben weniger Rückenschmerzen, bauen Stress ab, haben Spaß beim Sport und finden vielleicht sogar neue Freunde dabei. Andererseits müssen Sie dafür Zeit aufwenden und werden vielleicht manchmal Mühe haben, Ihre Gewohnheiten zu ändern.

Sammeln Sie alle Argumente, die für Ihr Vorhaben sprechen, und führen Sie die Gegenargumente ehrlich auf. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über das richtige Maß an Bewegung. Beschaffen Sie sich Informationen über Sportangebote oder Sporttherapeuten. Stimmen Sie Ihren Plan auf Ihre persönliche Lebenssituation ab und wählen Sie die Bewegungsform, die Ihnen Spaß bringt.

4. Etappe: Von der Idee zum Plan.

Vielleicht hilft es Ihnen, alle Ideen aufzuschreiben. Was kann ich gut? Wo kann ich trainieren? Stimmen Sie Ihre Ideen mit Ihrem Arzt ab, und schreiben Sie Ihren Vorsatz auf. Zum Beispiel: „Ich werde dreimal pro Woche zur Herzsportgruppe gehen.“ Ein konkreter Plan hilft Ihnen, aktiv zu werden. Klären Sie dazu folgende Fragen: Wann, wo und mit wem werden Sie zum Sport gehen/ sich bewegen? Am besten erzählen Sie auch anderen von Ihrem Vorsatz und wie Sie ihn verwirklichen wollen.

5. Etappe: Bleiben Sie bei der Stange.

Etwas anzufangen ist das eine. Bei der Stange zu bleiben fordert noch einmal besonders heraus. Viele kennen das: Erst sind sie ganz Feuer und Flamme, und plötzlich wird es zu anstrengend. Prüfen Sie dann, ob Ihr Plan richtig ist. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Therapeuten, was Sie ändern können, damit Sie die Lust am Training nicht verlieren. Manche Veränderung merkt man übrigens erst, wenn man sie misst. Messen Sie also regelmäßig Ihren Blutdruck oder Ihren Bauchumfang.


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